Arbeitszeugnisse sind ein wichtiges Dokument für die Bewerbungsunterlagen, weshalb jeder Arbeitnehmer bei Abschluss seiner Arbeitstätigkeit oder beim Wechsel der Position oder des Vorgesetzten ein Zeugnis verlangen sollte.
Im Folgenden werden die wichtigsten Grundlagen und rechtlichen Aspekte ausgeführt, die jeder wissen sollte.
- Welche Arten von Arbeitszeugnissen gibt es? Und welchen Inhalt haben sie?
- Die Form und der Aufbau des Arbeitszeugnisses
- Der Inhalt des Arbeitszeugnisses
- Die Formulierungen im Arbeitszeugnis (der sog. Geheimcode)
- Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis
- Die Klage auf ein Zeugnis
- Fragen und Antworten
- Einfaches Arbeitszeugnis Muster
- Qualifiziertes Arbeitszeugnis Muster
- Qualifiziertes Arbeitszeugnis Muster 2
Einfaches Arbeitszeugnis[1]
- Angaben zur Person
- Ein- und Austrittsdatum
- Die Beschreibung des Aufgaben-, bzw. Arbeitsgebietes
- Ort, Datum und Unterschrift
Qualifiziertes Arbeitszeugnis[1]
- Angaben zur Person
- Ein- und Austrittsdatum
- Die Beschreibung des Aufgaben-, bzw. Arbeitsgebietes
- Ort, Datum und Unterschrift
Wann und wofür werden einfache Arbeitszeugnisse ausgestellt?
Es gibt Arbeitsgebiete, bspw. Hilfsarbeiten, in denen es üblich ist, nur einfache Zeugnisse auszustellen und zu verlangen. Dort wird dann mehr Wert auf die eigene Einschätzung des Bewerbers gelegt.[1] Auch wenn ein Arbeitsverhältnis nur kurze Zeit angedauert hat, ist es üblich, ein einfaches Arbeitszeugnis auszustellen.[1] Kurz bedeutet hier bis zu einer Beschäftigungsdauer von 6 Wochen.[2]
Wenn ein Arbeitnehmer befürchtet, dass er eine schlechte Bewertung erhalten würde, kann er ein einfaches Arbeitszeugnis verlangen.[1] Problematisch wird es nur, wenn Arbeitgeber dies wissen und bei einfachen Arbeitszeugnissen generell den Verdacht hegen, ein Bewerber mit einfachem Arbeitszeugnis hätte eine schlechte Bewertung befürchtet.